Kognition
Dihexa
Ein niedermolekulares Peptid-Derivat, das aus der Angiotensin-IV-Forschung stammt. Dihexa gilt als eines der potentesten kognitiv relevanten Peptide und wird in der Neurologie intensiv untersucht.
Strukturdaten
| Sequenz | N-Hexanoyl-Tyr-Ile-(6)-Aminohexansäureamid |
|---|---|
| Summenformel | C₂₇H₄₄N₄O₅ |
| Molmasse | 508,7 Da |
| Aminosäuren | 2 (modifiziertes Dipeptid) |
| Herkunft | Synthetisch (Washington State University, Prof. Joseph Harding) |
| Synonyme | N-Hexanoic-Tyr-Ile-(6)-aminohexanoic amide, PMI-6 |
Wirkmechanismus
Dihexa bindet an den Hepatocyte Growth Factor (HGF) und verhindert dessen enzymatischen Abbau, was die HGF/c-Met-Signaltransduktion potenziert. Der c-Met-Signalweg fördert die Synaptogenese, dendritische Verzweigung und neuronale Konnektivität, was die kognitive Leistungsfähigkeit in präklinischen Modellen verbessert.