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Kupferpeptide

GHK-Cu

Ein Tripeptid-Kupferkomplex, der natürlich im menschlichen Plasma vorkommt.

Reinheit ≥ 99,28 % (HPLC)Identität per LC-MS bestätigtLyophilisat (Vial)

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Menge

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Nur für Forschungszwecke. Ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt. Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren.

Spezifikation

SequenzGly-His-Lys · Cu²⁺
SummenformelC₁₄H₂₃CuN₆O₄
Molmasse403,9 Da (mit Cu²⁺)
Aminosäuren3 (+ Kupfer-Ion)
SynonymeKupferpeptid, Copper Peptide
FormLyophilisat (Vial)
Packungsgrößen50 mg · 100 mg
Reinheit (HPLC)≥ 99,28 %
ArtikelnummernPEP-GHKCU-50MG, PEP-GHKCU-100MG

GHK-Cu im Peptid-Lexikon: Wirkmechanismus und Studienlage.

Analytik & Chargen

PackungReinheit (HPLC)IdentitätLaborCharge
50 mg99,31 %LC-MSJanoshik Analytical–
100 mg99,28 %LC-MSJanoshik Analytical–
Analysezertifikate ansehen (2)
GHK-Cu 50 mg – Laborwerte (Janoshik Analytical): Reinheit 99,31 % (HPLC), Identität per LC-MS bestätigtGHK-Cu 100 mg – Laborwerte (Janoshik Analytical): Reinheit 99,28 % (HPLC), Identität per LC-MS bestätigt

So prüfen wir jede Charge

Beschreibung

Was ist GHK-Cu?

GHK-Cu ist der Kupfer(II)-Komplex des Tripeptids Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin (Summenformel C₁₄H₂₂CuN₆O₄). Das Tripeptid GHK kommt natürlich im menschlichen Blutplasma vor.

Isoliert wurde es 1973 von Loren Pickart aus humanem Plasma-Albumin. Ausgangspunkt war eine Beobachtung: Leberzellen älterer Spender verhielten sich im Blut jüngerer Spender ähnlich wie junges Gewebe. Bis 1977 war der dafür verantwortliche Faktor als Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin identifiziert.

Was die Forschung untersucht hat

Die folgenden Punkte beschreiben, was in Studien gemessen wurde – überwiegend in Zellkulturen und Tiermodellen.

Kupfertransport in die Zelle

GHK bindet Kupfer(II) und moduliert dessen Aufnahme in Zellen. Fachlich interessant ist dabei ein Detail: Im Komplex mit dem Tripeptid ist die Redoxaktivität des Kupferions stillgelegt. Dadurch lässt sich Kupfer in die Zelle transportieren, ohne dass die sonst typische oxidative Reaktivität auftritt. Genau dieser Mechanismus ist der Grund, weshalb das Molekül überhaupt untersucht wird.

Kollagensynthese in Fibroblasten

In Hautfibroblasten-Kulturen wurde eine Stimulation der Kollagensynthese beschrieben – und zwar bereits im pikomolaren bis nanomolaren Konzentrationsbereich. Das ist die am häufigsten zitierte In-vitro-Beobachtung zu GHK-Cu.

Wundheilungsmodelle

Untersucht wurde in dermalen und ischämischen Wundmodellen an Ratten, an Kaninchen sowie an diabetischen Ratten. In einer Studie zu ischämischen Wunden an Ratten war die Wundfläche nach 13 Tagen in der GHK-Gruppe um 64,5 % zurückgegangen, in der Vehikel-Gruppe um 45,6 % und in der Kontrollgruppe um 28,2 %.

Plasmaspiegel und Lebensalter

Der GHK-Spiegel im Blutplasma sinkt mit dem Alter: von etwa 200 ng/ml mit 20 Jahren auf rund 80 ng/ml mit 60 Jahren. Diese Beobachtung ist der Ausgangspunkt vieler Alterungshypothesen zu dem Molekül – sie belegt für sich genommen aber keinen kausalen Zusammenhang.

Kosmetisches Kupferpeptid und Forschungssubstanz sind nicht dasselbe

Diese Unterscheidung wird fast nirgends sauber gemacht, führt aber regelmäßig zu Verwechslungen:

  • Kosmetische Anwendung: GHK-Cu ist als Inhaltsstoff (INCI: Copper Tripeptide-1) in Seren und Cremes verbreitet. Diese Produkte unterliegen der Kosmetikverordnung, werden topisch verwendet und enthalten das Peptid in fertiger Formulierung.
  • Forschungssubstanz: Das hier angebotene Produkt ist ein lyophilisiertes Pulver zur Verwendung im Labor. Es ist kein Kosmetikum, keine fertige Zubereitung und nicht zur Anwendung am Körper bestimmt.

Wer ein Serum für die Hautpflege sucht, ist im Kosmetikhandel richtig. Wer die Substanz als Referenz- oder Forschungsmaterial benötigt, ist hier richtig.

Grenzen der Datenlage

  • Die belastbaren Befunde stammen aus Zellkulturen und Tiermodellen (Ratte, Kaninchen), nicht aus kontrollierten Humanstudien.
  • Studien am Menschen existieren zur topischen Anwendung, sind aber durch kleine Fallzahlen und kurze Beobachtungsdauer limitiert. Belastbare Aussagen lassen sich daraus nicht ableiten.
  • Zur parenteralen Anwendung von GHK-Cu beim Menschen gibt es keine kontrollierten Studien.
  • GHK-Cu ist in Deutschland und der EU nicht als Arzneimittel zugelassen.

Darreichungsformen und verwandte Peptide

Qualität und Analytik

Reinheit ≥ 99 %, per HPLC durch ein externes Labor geprüft. Zu jeder Charge liegt ein chargenspezifisches Analysezertifikat (COA) vor. Lieferung als lyophilisiertes Pulver.

Rechtliche Einordnung

Dieses Produkt wird ausschließlich zu Forschungszwecken abgegeben. Es ist kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel und kein Kosmetikum. Es ist nicht für die Anwendung am Menschen oder am Tier bestimmt. Wir geben keine Dosierungs- oder Anwendungsempfehlungen.

Vertiefend: GHK-Cu Forschungsüberblick und GLOW-Blend im Überblick. Zur Rekonstitution im Labor wird bakteriostatisches Wasser verwendet, Mengen berechnet der Peptid-Rechner.

Sicherheit & Herstellerangaben

HerstellerTODO: Hersteller, Anschrift
Verantwortliche Person (EU)TODO: Verantwortliche Person in der EU, Anschrift, E-Mail
ProduktkennungPEP-GHKCU-50MG, PEP-GHKCU-100MG · Charge auf dem Etikett
WarnhinweiseAusschließlich für Forschungs- und Laborzwecke. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt. Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Handhabung nur durch fachkundiges Laborpersonal.
SicherheitsdatenblattAuf Anfrage über den Kundenservice.

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